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Medien- und Presserecht

(Mandanten: u.a. Fritz Wepper, Bernd Herzsprung, Susanne Kellermann)


Medienrecht

Das Medienrecht beinhaltet zahlreiche Aspekte und Regelungen aus dem Zivilrecht, aus dem öffentlichen Recht und dem Strafrecht. Historisch wurde das deutsche Medienrecht durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst. In der heutigen Zeit unterliegt das Medienrecht durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien und des Internets einem stetigen Wandel. Nicht zuletzt deshalb sind medienrechtliche Regelungen heute aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.

Medienrecht – bedeutet die Regelung und den Zugang von Informationen in einer sich täglich schneller wandelnden Welt. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation wird es immer wichtiger werden, sich an die "Spielregeln" des Medienrechts zu halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Informationen als Bilder, in Form von Texten oder als Audiodaten oder Videos verbreitet werden. Gerade im Medienrecht ist es besonders wichtig, Rechte schnell und effektiv durchzusetzen.


Presserecht

Wortberichterstattung: Im Rahmen der öffentlichen Wortberichterstattung werden von der Presse oft falsche Eindrücke erweckt, falsche Tatsachen behauptet sowie Meinungen geäußert, welche nicht dem Schutz aus Art. 5 Grundgesetz (GG), der Meinungsfreiheit, unterliegen. Hierzu sind dem Medienopfer verschiedene Möglichkeiten seitens des Gesetzgebers an die Hand gegeben, um sich dagegen zu wehren. Genannt sei hier an erster Stelle das Abdrucken einer Gegendarstellung, zu welcher der Presseverlag, aber auch der Redakteur verpflichtet werden kann.

Bildberichterstattung: Das Kunsturhebergesetz (KunstUrhG) sieht grundsätzlich vor, dass Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten öffentlich zur Schau gestellt werden dürfen. Hiervon gibt es zahlreiche Ausnahmen. Besonders betroffen sind davon Bildnisse der Zeitgeschichte, also Bildnisse von Politikern oder Prominenten. Darüber hinaus existiert ein strafrechtlicher Schutz für Betroffene, deren intime oder höchstpersönliche Lebensbereiche zur Schau gestellt oder an Dritte weitergegeben werden. Wir setzen uns hierzu effektiv, zielstrebig und mit dem gebotenen Nachdruck für Ihre Rechte ein. Wenn erforderlich, setzen wir Ihre Rechte gerichtlich durch.


Fälle zum Thema Medien- und Presserecht:

Illustrierte entschädigt Fritz Wepper
Süddeutsche Zeitung, 24.07.2015
von Ekkehard Müller-Jentsch

Tag der Pressefreiheit
Bayerischer Rundfunk, 03.05.2015
von Jannik Pentz


Hellseher Daniel Kreibich verklagt BILD
Am Sonntag Onlineausgabe, 26.04.2015 von Patrick Potstada

Grenzen der Pressefreiheit (PDF)
Verlag wird verurteilt, weil er das Kind von Fritz Wepper diffamierte
Süddeutsche Zeitung, 13.02.2015
von Ekkehard Müller-Jentsch

Seitensprungkind
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2015
von Ekkehard Müller-Jentsch

Schmerzensgeld für Regisseurin (PDF)
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2013
von Ekkehard Müller-Jentsch

Lass es, Atze!
SPIEGEL ONLINE, 05.11.2013 von Björn Hengst